Das 6. Lap Von GOtt. 667
einander angetroffen wird. Denn wirdörffen nur die Wörter oder Zeichen weg,lassen,, dadurch die Emschränckungen an»gedeutet werden, und andere davor iri dieStelle setzen, dadurch die Vcfreyungvon allen Schrancken bedeutet wird ; sosteilen nach dem die Wörter oder andereZeichen das Uneingcschranckte in GOTT
vor.
§. 1079. Es ist demnach klar, daß wirin dieser Welt keine anschaucnde, sondernnur eine figürliche Erkäntniß GOtteö ha-ben (§. 1078-). Was aber anschauendcsbabey anzutreffen, gehöret unserer Seelezu(§. 1076.), dergestalt, daß wir j'etzUndGOTT nur sehen durch unsere Seele (tz.1076.), und die Welt (§. 1046.) als wie ineinem Spiegel.
H. lo8o. Wir haben im vorhergehendengefunden, daß ein einiger GOtt einen zurei-chenden Grund von allem, waö möglich undwürcklich ist, in sich enthalt. Wer dem-nach mehr als einen GOtt setzen wolle,der nähme etwas ohne einen zureichendenGrund an. Vielmehr da nichts ohne ei-nen zureichenden Grund sey» kan (H. zo.),müssen wir daraus Messen, daß nur einGOttsey.
H. roLr. Wirerkennen demnach durch
die Veruunfft aus der Betrachtung der
Well
Beschaf-fenheitder Er-käiitnistGOtteS-
Es ist MIVein GOtt.
Nutzen die
Erkmx,
niß,