664 Das 6. Lap. von GOtt.
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GOtt ist«»Milch
wie wir finden, daß es auch GOttder Schrifft selber thut.
§. 1072. Weil GOtt alles, was mag,lich ist, sich auf einmahl und zwar in al-ler Deutlichkeit vorstellet (§.955.); allesaber, was ihm zukommen kan, in dieserVorstellung mit enthalten oder gegründetist (H. 1067.); so ist GOtt alles, was erseyn kan, auf einmahl, und demnach ohnealle Einschränckungen oder unendlich(§. ,09.).
§. 107z. Hierdurch aber erhellet ferner,daß er unveeänverlich sey. Denn wennsich GOtt in etwas verändern solle; sowürde er etwas, was er vor diesem nicht ge-wesen wäre, und wäre demnach nicht allesauf einmahl, folgcnds nicht unendlich (H.109.): welches dem zuwider ist was erst (§.1072.) erwiesen worden.
Anffer der §- 1074. Wiederum, weil bey GOtt
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alles zugleich ist (§. 1072.); so gehet nichtsvorher und folget auch nichts nach. De-rowegen, da die Zeit in der Ordnung dererDinge bestehet, die auf einander folgen(§.94.); so ist GOtt nicht in der Zeit.Vey ihm ist also kein Unterscheid zwischenheute und gestern, zwischen gestern undmorgen, sondern er ist und bleibet immerderselbe.
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§4275.