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1056.), IheilS, weil man auch öfters fürböse halt, was nicht böse ist, und hinge-gen für gut, was in der That schädlichist, indem wir nicht vorher sehen, was ausjedem erfolget (§. 428.) : wohin auch ge-höret, daß man nicht bedencket, wie GOttdas Widrige als ein Mittel unsere Wohl-fahrt zu befördern kommen lasset §., 060.).Wer also dieses erweget, der wird wegen derGüte GOTTeS keinen Scrupel übrig be-halten, sondern alle Wege finden, daßGOTT einem so viel Gutes erzeige, alsmöglich ist.
§. 1065. Eine anschauende Erkäntnißder Vollkommenheit machet Vergnügen (§.404.). Da nun GOTT alle Vollkom-menheit, sowohl seine eigene, als aller übri-gen Dinge auf einmahl und gantz vollstän-dig einsiehet (§. 964.); so muß auch GOttVergnügen haben, und zwar, weil keineGrade des Vergnügens erwachsen können,als theilö aus der Menge und Grösse derVollkommenheiten, theils aus der Deut-lichkeit und damit verknüpften Gewißheitder Erkäntniß, die man davon hat (§. 409.410.), in dem allerhöchsten Grade.
§. 1066. Weil nun GOtt alles deutlichund auf einmahl erkennet (§- 955-); so istnicht möglich, daß ihm ein Ding das eineTk 2 mahl
GOtt va«Vergnü-gen imhöchste,,Grade,
GOttrSVergnü-gen ist he«ständig.