6; 8 Das 6. Lap. Von GOtK
lich so viel Gutes erzeiget (§. 422.),als mög-lich ist.
GOttti? §. io6z. DieBereitschafft andernGu«Güte ist teö zu erzeigen wird Güre genennet. Dadie oller« ^nm aber nicht mehr Gutes kmi erwiesenLkvlke. werden, als möglich ist, und GOtt einemjeden Dinge so viel Gutes erzeiget alsmöglich ist(§. 1062.); sohatGOt die al,lergröste Güte, und er ist gegen die Erea-tur im höchsten Grade gütig.
Woher die §- '0^4. Die Schwierigkeiten dem-
Echwi,. »ach, die wider die Güte GOTTeS ge-rigkeitrn macht werden, entstehen theils daher,daßdaaeg-n man sich einbilder, ein Ding könte meh-«ritsteheit» Vollkommenheit haben, als es er-langet , weil wir es ausser dem Zusam-menhänge der Dinge ansehen, dessen Un-grund schon vorhin gezeiget worden (§.io6r.), theils, weil man sich einbildet,GOTT solte das Böse hindern, welcheser doch vormöge seinerWeißhcit (§. 10; 9.),ja selbst seiner Güte (§. ro6q.), zulas-sen muß, indem er nicht einen Theil demGantzen vorziehen kan ^ noch einen vielen,Dielweniger mit Nachtheil anderer bey ei-nem das Vöse durch ein Wunder - Werckhindern, theils, weil man nicht bedencket,daß alles Vöse nur von der Creatur, ohneeinigen Beytrag GOkteS herkommet (§.
1056.),
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