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Das 6. Cap. Von GOtt. 657
macht. Man nimmet aber auch hier an,als wenn GOtt hatte diese Welt ohne Men,schen machen können: welches, da die Welteine Maschine ist (§. 557.), deren Vollkom,menheit aus der Zusammenstimmung allesdessen, waö darinnen ist und auf einanderfolget, entspringet (§.701.), eben so unge-reimet ist, als wenn man sagen wolke: DerUhrmacher hatte die Uhr machen können,daß sie noch gienge wie vorhin, wenn ergleich dieses und jenes Rad weggelassenund in den übrigen nichts geändert hätte.
Man redet hier, wie an den übrigen Litten,nicht von dem,was schlechterdinges möglichoder unmöglich ist,sondern was vermöge derWcißheir GOtteS angehet und nicht ange,het, wie ein jeder leicht für sich sehen kan,der alles mit Bedacht durchgehet, wie sichsgebühret.
§. 1062. GOtt hat die beste Welt Die vielgemacht(§.982.), oder die vollkommenste AA«(§.951.). Da »MN die Vollkommenheit Crratuxdes Gantzen aus der Vollkommenheit der erzeiget.Theile und ihrer Zusammenstimmung miteinander erwüchset (§.l 62.); so hat auch je,des Ding in der Welt so viel Vollkommen,heit erhalten als möglich ist. Weil nun al,leö durch GOtteS Rath und Kraft bestehet(§. IO54.); so hat er einem jeden Dingeso viel Vollkommenheit mitgetheilet,folg,
§ k lich