Warum
Eütt da^
Böse uicpk
durch
Wunder«
Wercke
hindert.
AnbereUr«such;,war-um rrbaS
652 Das 6. Cap. Vsn GOkt.
er in diesem Falle eine andere Welt hattemüssen zur Würcklichkeit bringen, darinnen,licht so viel Gutes gewesen wäre, wie in die-fer: ivenn wir jetzt für die lange Weile zu«geben wollen, daß eine Welt möglich sey, ^darinnen wir gar nichts Böses finden. Die-fe Regel aber bestehet mit derWeisheit: daß .
man das Böse zulässet, wenn man das Gu- Ske selbst hindern würde, woferne man esnicht zulassen wolte. !i<Ä
tz. ros^.Daß er abcr das Ucbelund dasBöse nicht durch Wnnder-Wercke hindert, ^kommet von seiner Weisheit her: denn ichhabe oben schon erwiesen, daßGOttveriuö-ge seiner Weisheit den Lauf der Natur denWundcr-Wcrcken vorziehen N!uß(§.io4r). Zick!Und daGOtt überhaupt nicht zugleich etwas Wi>wollen und nicht wollen kan (§. io.); so A).kan er auch nicht wollen , daß diese Welt Mihre Würcklichkeit haben soll, und doch nicht Wwollen,daß ihreVegebenheiten sich ereignen KskS s
sollen, wie es ihr Wesen und ihre Natur mitsich bringet, absonderlich da hierdurch die >«Welt nicht mehr ein so vollständiger Spie-gel der Weisheit GOtteS verbliebe(§.^042.): aus welcher Absicht er sie doch ge-
,uachthat(§. 1045-loz9-). ch^
§. !O6o.!lndcben hierdurch hak crseineWeisheit >uit bewiesen, daß er das Böse, ^welches ohne seu!.'n Beykrag aus den Ein-
sch r an-