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6z6 Das 6. Lsp. Von GOtt.
Wercken weiter als wir, und hat damit et-was vor, was wir nicht verstehen. Wirmüssen ihm unwissende zu Ausführung sei-nes RathcS dienen.
Wese» §> i oz2. GOTT führet demnach durchuiidNatiir das Wesen der Dinge in der Welt undder Dinar jhre Natur seine Absichten aus: indem erdjese i„,d nicht andere Dinge hervorge-' bracht, damit diese und nicht andere Be-gebenheiten erfolgen (§. 98 i.). Dero-wcgen, da hierinnen der Grund enthaltenist, warum GOtt seine Absichten erreichet;so sind das Wesen und die Natur der Din-ge das Mittel, welches GOTT brauchet,seine Absichten in der Welt zu erreichen (tz.9 - 2 .).
§. logg. Da nun in der Welt sowohldem Raume als der Zeit nach alles mit ein-ander vcrknüpfft ist (§. 548-) und das vor-hergehende demnach beständig den Grundin sich enthalt, warum das folgende kommet(§. 545 -), ^ ist in derWclt das vorherge-hende ein Mittel zu dem folgenden (§.912.).Ünd auf gleiche Weise verhalt sichs mitden Dingen in der Welt dem Raumenach. «
§. 10^4. Weil aber auch alles, was inder Welt geschiehst, göttliche Absichten sind(§. IO28-); so erhellet hieraus, daß GOttdie Absichten in der Welk dergestalt emge-
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