Das 6. Cap. Von GOtt. 6Z5
vielen Fällen nöthig befunden worben; sohaben die Uhren vielfältigen Nutzen bekom-men, daran der Erfinder der Uhren gar nichtgedacht hat. Und dattnenhero ist der Nu-tzen eines Dinges in Ansehung der Men-schen von seiner Absicht unterschieden. Hin-gegen kan dieses Key GOtt nicht statt fin-den. Er übersiehet alles und weiß vorher,was daraus unter allen möglichen Umstan-den erfolgen kan (§. 968 Lc legg.). Da ernun auch alles zu erhalten gedacht (§. 981.);so ist aller Nutzen der Dinge eine göttlicheAbsicht, ohne welche er sic nicht würde erweh-let haben (§. 9:0.).
§. io^o. Und solchergestalt gehören Glück-,auch die Glücks - und Unglücks - Fälle mit"n»unter die göttlichen Absichten: indem auchÄ^"'«^GOtt in Ansehung ihrer Zusammenstim-AtMchenmng ist denen übrigen Dingen, als wel-Absichten,che mit zu der Vollkommenheit der Weltgehöret (§. iSlr.), die Welt erwehlet(§-98i.).
§. logt. Ja, aufgleiche Weise erhellet, Auch derdaß selbst der Nutzen vs» den Wercken der Nutzen! Kunst in Ansehlmg GOttesAbsichten sind.j Denn ob wir denselben gleich nicht vorher Mnst.
gesehen; so hat ihn doch GOtt eingcsehen! (§> 968.), und in seinem Rath - Schlüsse
mitfest gestellet,daß er kommen soll(§-999.).
Und solchergestalt sicher GOtt bey unseren
Wer-