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Das 6 . Cap. Von GOtt. 58 k
aber das selbständige Wesen von allen Din-gen inäep-'näenl ist (§. 9?8.); so kan dieSeele nicht ein selbständiges Wesen seyn(§ 17.). Und dergestalt ist das selbstän-dige Wesen auch von unserer Seele unter-schieden.
§. 942. Es ist nicht zu leugnen, daß in 8«p wel.diese!» Beweise voraus gesetzer wird, die chen dieserWelt sei) würcklich ausser unserer Seele vor- BeweißHänden, und bestehe nickt bloß durch ihre 6'^.Gedancken: welches die meisten zugeben.
Unterdessen da wir oben erwiesen (§. 777.),daß die Seele die Welt ausser sich sehenkante, wenngleich keine da wäre, ja diewürckliche Gegenwart nichts dazu beytrage,daß die Seele sich dieselbe verstellet, und dieläealilkcn der Welt weiter keinen Raumals in den Gedancken der Seele und derGeister einraumen; so meine ich nicht un-recht zu thun, wenn ich den Bcwciß auchnoch auf eine andere Art und zwar dergestaltcinrichte, daß er auch den käe-uilte» zugleichein Genügen thut: denn in einer so wichti-gen Materie, als die gegenwärtige ist, mußman sich nach einem jeden richten, so viel nurmöglich ist.
§. 94g. Weil die Welt «icht würcklich Anderer
da ist, sondern nur durch die Gedanckcn der beweist.
Seele bestehet; so ist wohl wahr, daß derGrund davon, warum die Seele diese undnicht eine andere Welt sich vorstellet, in ih-O 0 z rem