Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
473
Einzelbild herunterladen
 

ü!e

lcht

Znt

!gk,

»hr

Uk,

M

vs

!Ä« !

ISO

rlm

rÄr

ikt

!lh,

i«ll!

k«? !

>

und eines Geistes überhaupt. 47Z

weder aus den Begriffen, die wir von dem und desLeibe und der Seele haben,und den Regeln, Leibes »»die bcyden in ihren Würckungen als Gesetze M"x M.ihrer Natur vorgeschrieben sind, verstand- tur zuwt«lich erklären, und durch die Erfahrung er- der.weisen lässet (§. 761.); so hat man zwarGrund genug sie nicht anzugeben, Massenman so lange eine Sache ausgesetzet läßtchissie erwiesen worden: allein man hat nichtgenügsamen Grund sie zu verwerffen.

Denn es kan deswegen doch wohl etwasseyn, ob wir gleich nicht begreiffen, wie esseyn kan, noch durch die Erfahrung erlernen,daß cs sc»). Derowegen ist nöthig,daß wirweiter untersuchen, ob wir nicht einen ge-nügsamen Grund finden, warum wir sieentweder annehmen, oder verwerffen müs-sen. Ich habe oben erinnert, daß vermögeder Regeln der Bewegung, darinnen dieOrdnung der Ngtur gegründet ist, immer ,einerley bewegende Kraft k» der Welt er-halten werde (§. 709.). Wenn der Leib indie Seele und die Seele in den Lest) würcket;so kan nicht einerley bewegende Kraft in derWelt erhalten werden. Denn wenn dieSeele in den Leib würcket; so wird cineVe-wegung hervorgebracht ohne eine vorherge-hende Bewegung, Massen man setzet, daßdie Seele dicBewegung im Leibe bloß durchihren Willen hervorbringct. Da nun die-se Bewegung ihre abgemessene Kraft beyGg;