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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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472 L. 5. Von dem Wesen-erSeele

Cörpers, das ist, in seinem Wesen und seinerKraft gegründet ist (§. 6z o.).

Mas in §. 75 g. Hingegen was in dieser KraftU'cht gegründet ist, das folget nicht aus demlich ge« Wesen und der Natur der Seele (§. 7; s.Wkpet. 7; 6.),und ist demnach inAnschung der See«

, le übernatürlich, gleichwie man wiederum in

Ansehung des EorperS und der Welt über«natürlich nennet, was avcder im Wesen,noch in der Natur der Corper und der Weltgegründet (§. 6g2.).

Wenn an H. 7 ;y.Da nun eine übernatürliche Wür«^ ckung ein Wunder-Werck heisset (§. 6gZ.);der-Merck ^ geschiehet ein Wunder «Werck an dergeschieh«. Seele, wenn sich in ihr eine übernatürlicheVeränderung ereignet, das ist, wenn oieseVeränderung in der Kraft der Seele nichtgegründet ist (tz. 758-).

Warum H. 760. Wir haben schon oben (§. 5 27.dieGedaN' A ) weitläufftig ausgeführet, wie

Seel/uiit vermöge der Erfahrung die Gedanckender Seele mit einigenVeränderungen in un«serm Leibe, und denn wiederum einige Ver«ändcrungen im Leibe mit andern in der See«le übereinstimmen. Da wir nun aber erwie«sen,daß die Seele eine Kraft hat dasjenigesich vorzustellen, was in ihrem Leibe Verän«derungen verursachet; so müssen wir nununtersuchen, woher cs kommet, daß Seeleund Leib mit einander übercinftimmen, undwarum eben allezeit von der Seele ein Ge«

dancke

dem Leibe

überein«

stimme»,

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