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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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wie und warum etwas möglich ist (§. s.?ro-le;. l ng.); so werden wir auch in diesen»

Capitel hauptsächlich zu untersuchen haben,wie von dieser einzigen vorstellenden Kraftder Welt alle die Veränderungen herrüh-ren, die wir oben in dem dritten Eapitel vonder Seele angemercket.

§. 7;;. Weil demnach diese Kraft der 3 " ihr be«Grund ist von allem demjenigen, was ver« ^Lrrderliches in derSeele vorgehet (§.754.); Erelr-so bestehet in ihr das Wesen der Seele (§.;g.),undsie ist solchergestalt das erste, wassich von der Seele gedencken kästet (§. Z4.).

Ja, wer sie deutlich erkennet, der ist in demStande den Grund anzuzeigen von allem,was der Seele znkommet (§. 5Z.), wiewir bald mit mehrcrcm sehen werden.

§. 756. Da dasjenige, was ein Ding Auch iU»thatig oder vermögend etwas zu wur-^"^'cken machet, seine Natur gencnnet wird(§. 628.): die Seele aber vermöge ihrerKraft, dadurch sie sich die Welt voxstellct(§. 7?Z>), cm würckendeS Wesen ist (§.

754.); so ist diese Kraft zugleich die Na-tur der Seele.

§. 757. Was demnach in der Seele ia Was derdieser Kraft gegründet ist, das ist narür-lich> in Ansehung der Seele, gleichwie^ ^man in Ansehung des Eorpcrs gleichfalsnatürlich nennet, was in der Natur desGg z Cor,