4§8 e. 5- Von Vem Wesen der Seele
Weise wird es ein Gedancke (§. 5 94.). In- ^dem wir uns aber unserer bewust sind; so er,kennen wir ihren Unterscheid von uns (H. !
7ZO.), und daher stellen wir uns die Sachen ^als ausser uns vor (§. 4;.). Und dieseshaben die Gedancken besonders für den Ge- >mählden und ausgehauenen Bildern, daß ^sie die Sachen ausser der Seele, diese aberin sich vorstellen. ^
Die Seele tz. 75 Z-Ich habe schon oben angemerckek, ^
hak eine daß die Empfindungen sich nach den Verän,
Kraft die derungen richten, die sich in den Gliedmassen !! ^
Welt vor« Sinnen ereignen (§. 2 t 9.), und uns die ^ziistrutu. ^ der Welt vorstellen, welche un- ^
sere Sinnen rühren (§. 217.22O.). Diese ^Eörper aber sind ein Theil von der Welt (§.6o6.). Und also stellet sich die Seele einenTheilvonderWeltvor, oder soviel von derWelt, als es die Stellung «hres EörperS ^in der Welt leidet, folgends, da die Wür« ln»ekungen der Seele von ihrer Kraft herrüh-ren(§.744.), hat die Seele eine Kraft sich Ukdie Welt vorzustellen, nach dem Stande ih, is's
res CorperS indcrWclt. !!^
Alles in §.714. Da die Seele nur eine einige klnder Seel« Kraft hat, von der alle ihre Veränderungen*EMtt Herkommen (§. 745.); so muß von dieser kKraft, dadurch sie sich die Welt verstellet l>t>(§.75g.),auch alle das übrige herrühren,lvae A,
wir in ihr veränderliches wahrnehmen. Da «Änun einem Welk-Weisen zu zeigen gebühret.
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