464 e. 5. Von dem Wesen der Seele
auch die Seele ein für sich bestehendes Dingseyn (Z. 742.). E
Hat eine §. 744. Wiederum, da ein jedes für sich jKraft. bestehendes Ding eine Kraft hat, darausals aus einer Quelle seine Veränderungenfliesten (§. 114. r 15.) ; so muß auch dieSeele eine dergleichen Kraft haben, darausihre Veränderungen hersiiessen, die wir oben ^in dem dritten Eapitel aus der Erfahrung ««ß!bestimmet. ^
Und »war §. 745. Unterdessen, da sie ein einfaches ^nur «ine Ding ist (§.742.), in einem einfachen Dinge Mil«
einige, aber keine Theile seyn können (§. 75.); so M
könne» auch nicht in der Seele viele von ein-ander unterschiedene Kräfte anzutreffen Wseyn, indem sonst jede Kraft ein besonderes W«!für sich bestehendes Ding erforderte, dem siezukäme (§.127.). Nehmlich eine Kraft be,stehet in einer Bemühung etwas zu thun (§. Mr r 7.) und also erfordern verschiedene Kräfte >verschiedene Bemühungen. Es gehet abernicht an, daß ein Ding, was einfach ist,ve»schiedene Bemühungen zugleich haben kan, ^indem es eben so viel, als wenn ein Eörper,der in seiner Bewegung als ein untheilbah« ^res Ding anzusehen ist (§. 667.), sich nach ^verschiedenen Gegenden zugleich bewegen ^solle. Und also ist in der Seele nur eineeinige Kraft, von der alle ihre Veranderun,gen Herkommen, ob wir zwar wegen der ver. ^
sch'e' ich