462 L. 5.von dem Wesen der Seele ^
setzet würde, daß sie den äußerlichen EZrper, !>i^von dem das Licht Herkäme, oder der siesonst auf eine andere Weise berühret?, vor« ^siellete; so würde doch noch ein mercklicher ^^Unterschied zwischen dieser Vorstellung unddem Gedancken der Seele seyn, dadurch sie ^sich eben diesen Eorper vorstellete. Dennin dem Cörper geschähe die Vorstellung in ^ihm ; die Seele aber stellet sich alles als tri*ausser ihr vor. Und die Ursache ist aus dem ^klar, was wir schon gesaget. Die Seele Dstellet sich die Sachen, daran sie gedencket, !«>§als ausser sich vor, weil sie dieselben als von Wsich unterschieden erkennet (§. 45. 7zc>.). !»«
Durch die Bewegung aber der Maschine «kan nicht erhalten werden, daß sie diejenige jlÄSache, die in ihr vorgestellet wird, gegen ckZ
sich halt, und den Unterschied von sich zu« §,'
gleich vorstellet. Derowegen können die Um
materialische Vorstellungen der Di>rge ineiner Maschine nimmermehr zu Gedanckenwerden, man mag es auch anfangen, wie lm-sman will. M
EinCör. H, Ich weiß wohl, daß einige in derkein« " Meinung stehen, GOtt könte einem Eör» M
Kraft zu p"', oder, wie sie noch ungeschickter reden, L»
druck«,, br« der Materie ein Kraft zu dencken mittheilen.kommen. Wir haben gesehen (H. 7z8-), daß kein ^Gedancken aus dem Wesen und der Natur §eines Eorpers kommen kan, und, indem siehaben wollen, GOtt solle ihm dieselbe bey«
legen,