460 F. 5. Von dem West» der Seele ^
Es würde solches hier ausführlich zu zeigen" au'zu weitläufftig fallen; es ist aber auch nicht
nöchig, indem man leicht siehet, daß die Re,denS'Art bloß von der Bewegung entlehnetwird, wenn man den Gedancken eine Ge. ^schwindigkeit zueignet: hingegen ihre Ge«schwindigkeit sich ohne Bewegung begreif,fen lasier, masien ich ja nichts von der Be» ^wegung angenommen, als ich sie erwiesen. «!«»!Kein Cör« §- 7z 8 - Alle Veränderungen eines Cör- s'per kan pers geschehen durchdieBewegung(§. 6 r;.)dencken- und haben ihren Grund in der Grosse, Figur ^und Lage der Theile (tz. 614 .). Derowe» Wgen wenn ein Corper dencken solte; so müstendie Gedancken eine Veränderung seyn, die Min der Lage einiger Theile von gewisser WGrösse und Figur durch eine «ZersrmilnrkeBewegung geschähe. Solte nun der Ge» «z ldancke durch eine gewisse Zeit erhalten wer» »>!den; so müsten entweder die Theile in ihrer iüstLage erhalten, und also ihre Bewegung ge- Dshemmet werden, oder es müsten andere ahn-liche durch eine ähnliche Bewegung in ihre «istStelle gebracht werden. Solte ferner derEörper sich dieser Veränderung bewust L?,n
seyn; so müsten die beyden ähnlichen Au» s>
stände desEörpers(§ r 8 .) miteinanderver, sj,,glichen, und ihre Aehnl-chkeit m sich, ihr lln, ltz,terscheid aber sowohl der Zeit nach, als in «„liAnsehung des Esrpers bemercket werden „klili(§. 75 3-)- Da nun dieses durch die Bewe- tz ^
gunz