Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
Seite
450
Einzelbild herunterladen
 

4;o Das 4-<kap.v-)n derwelt. ^

der Fenster zusammen kommen, und daher ^uicdt mit einander zusammen stimmen. Ja, ^es können Regeln in acht genommen seyn,die nicht mit den allgemeinen Regeln derVollkommenheit körperlicher Dinge zusam- Emen stimmen. Und solchergestalt fehlet ^es an Vollkommenheit, obwohl Ordnung ,vorhanden ist.

Ordnun- §. 72 r. Man pfleget dannenhero auchg«n sind die Vollkommenheit der Ordnung beyzu,der Soll- legen, und kan eine Ordnung vollkomme, Wkommen, ner scyn als die andere. Es geschieht abervon eiumi. deswegen, daß mehr Regeln bey einer ^

der u»tsr- anzutreffen als bey der andern, sondern daß Mscheiden» die Regeln bey einer mehr zusammen stim- «immen als bey der andern. Dieses erhellet Vdaraus, weil das überflußige nicht mir zurVollkommenheit gehöret. Die Menge der ßwiRegeln kan wohl einen Ueberfluß, aber keine dHVollkommenheit machen. Hingegen ist jchffder Ueberfluß auch nicht gleich eine würck, IWliche Unvollkommenheit, ob er gleich mitzuni in),!Mangel der Vollkommenheit gerechnetwerden kan. Denn die Unvollkommenheitentstehet aus dem Streite der Regeln, wo- »chdurch eine Ausnahme ohne genügsamenGrund gcschiehet. Nehmlich es können vielRegeln in der Ordnung zusammen kom, j,,men, die nicht in einem Haupt.Grunde mit ^einander zusammen stimmen. DieftRegeln uk,streiken jw 4 » an sich nicht Wider einander, in, i,»

dem