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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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chen Dinge zusammengesetzet sind, die Ord-nung dect^acuraus.

§. 719. Es sind aber diese Regeln von Unter»denen nicht unterschieden, daraus die Voll- lcheid derkommenheit der Welt beurheilet wird (§.

706.). Unterdessen bleibet doch die Ord-k",mm.'nung von der Vollkommenheit unterschied hen.den Denn wenn die Regeln alle zusam«men stimmen; so erwüchset die, Vollkom-menheit daraus (§. 152.). NhmlichRegeln machen Ordnung (K. 152.): Zusam-menstimmung der Regeln und solche Aus-nahme, dabei) die gröste Zusammenstimmungbeybehalten wird, machet die Vollkommen,heit aus.

§. 720. Daher ist nicht alles gleich voll- Oe»

kommen, was ordentlich ist. Denn z. E.es können die Fenster und Thnren in einem gleich voll,Gebäude nach den Regeln der Wohlgereim- kommen,heit eingerichtet seyn. Da nun die Wohl-gereimheit in einer Ähnlichkeit derselbenund ihrer Lage sich gründet (K. 26. ^rcbir.);so sind sie ordentlich (K. tZ2.). Und dieseOrdnung hat ihre Regeln, die man aus dererwehnten Ähnlichkeit in jedem gegebenenFalle heraus bringen kan (§. l; i.). Unter-dessen dörffen doch die Fenster wegen die-ser Ordnung nicht vollkommen seyn: dennes können viele Regeln bey ihnen in achtgenommen seyn, die nicht in einem allgemei-nen Grunde, das ist, in der Haupt-Absicht

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