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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Das 4. Cap. Von der Welt. 451

dem sie sonst nicht zugleich statt finden können,und also machten sie eigentlich keine Unvoll-kommenheit aus (tz. 169). Unterdessen dasie noch nicht zusammen stimmen, tragen sieauch nichts zur Vollkommenheit bey, und da-her sind sie in Ansehung der Vollkommen-heit als ttberfiüßig anzusehen.

§. 722. Weil man die Ordnung nicht sie- Ordnunghet,bis man die Aehnlrchkcit in den Abwecks. der Weltlungen der Reihen sowohl der Zeit, als dem kan vonRaume nach wahrnimmet (§. iza.); sokan viel Ordnung in einer Welt verborgen noAölligseyn,die wir nicht wahrnehmen, indem wir ans derzu wenig von ihr übersehen. Und da wir Ersah,vollends die Sachen nur undeutlich erken. rung er»nen, und daher nicht wahrnehmen, was in kam" wertihnen ähnliches zu finden(§. 2i4.),folgends ^ 'für unähnlich halten,was vieleAehnlichkeitsowohl dem Räume,, als der Zeit nach insich hat; so können wir gar Ordnung fürUnordnung halten. Derowegen wird mandie Ordnung der Welt aus der Erfahrungnicht wohl erweisen, ob man sie gleich widerEinwürsfe zulänglich vertheidigen kan. Un-ten aber, wenn wir von GOtt handeln wer-den, wird sich dieselbe aus seinen Eigenschaf-ten erweisen lassen.

§. 72z. Wir haben vorhin (§. 5 87.) ver- Warumnommen, daß in der Welt kein Ding dem solches gr-andern ähnlich seyn kan.- welches, wie es lchitlfft.der Beweist ausweiset, von einer völligenFf s Aetzn«