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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Welt.

Ordnungin derVelt.

Worinnendie Ord«nnvg derNatur be«stehet.

448 Das 4. Cap. Von der Welt.

Materie ist, und da es nicht so viel bestand,«ge Cörper hat, gleichwie eine Uhr, die mehrzusammengesetzek ist, mehrere Äbwechslun-gen der Zeit zeiget als eine andere von einereinfacheren Zusammensetzung; so ist keinZweiffel, daß nicht die Welt, die mehrereMaterie und auch eine grossere Anzahl be-ständiger Eörper hat, der anderen vorzuzie-hen sey, da sich alles weniger befindet.

> §. 7 r 6. Es ist aber auch wohl zu beden-

l cken, daß, se mehr die Begebenheiten in der' Welt zusammen stimmen, je mehr daselbstwahrzunehmen ist. Wo aber dieses gcschie-her, da ist eine grössere Vollkommenheit (§.152.). Man stehet zugleich hieraus, daßwenigere Ausnahme von der Regel vor-kommet in dem, was vollkommener ist:denn je mehr alles zusammen stimmet, jeweniger giebet es Abweichungen. Und da-her ist die Welt vollkommener, wo das aus-serordentliche selten ist, als wo es ofte vor-kommet (§. 711.).

§.7i7.Da in der Vollkommenheit Ord-nung ift(§. 156.); so muß auch in einerWeltum so vielmehr Ordnung seyn, je mehrVoll-kommcnheit darinnen ist.

§. 718. Da nun aber alle Ordnung aufRegeln gegründet ist(§. r;o.): so machendie Regeln, darnach sich die Veränderun-gen in der Natur ereignen, und die körperli-chen

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