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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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446 Das 4. Lap. Von derkvelt.

riugeren Zusiunmensetzung für vollkomme,«er halten. Ja, überhaupt hält man cs füreine Unvollkommenheit, wenn durch vielesgeschehet, was man durch weniges ausrich,ten konte. Derowegen solte man meinen,eine Welk, wo eine nicht so große Mengeder Dinge anzutreffen wäre, wärevollkom,mener, als eine, die allzusehr zusammengesc,tzct ist. Ja, auf solche Weise folge nicht, daßeine Welt vollkommener sey, wo mehr wahr,zunehmen sich ereignet, sondern nur wo allesbesser zusammen stimmet.

H. 7 l s. Ich will nicht in Abrede seyn, daßdieser Einwurf denenjenigen Schwierigkei,ten machen kan, welche die Natur der Voll-kommenheit nicht genug eingesehen. Alleindas Epempel von der Uhr, dadurch man denEinwurf erläutert, ist auch geschickt, allenZweiffel zu heben, wenn man ihm etwasnachdencket. Indem wir urtheilen, daß ei,ne Uhr die andere an Vollkommenheit über,trifft, weil sie weniger zusammengesetzet ist;so nehmen wir dabey an, daß eine so gut ge,het als die andere und man mit einer so weitkommetalö mit der andern. Ware hierin,neu ein Unterscheid anzutreffen, daßz. E. diemehr zusammengesetzte Uhr richtiger g.ien,ge, oder mehrere Abwechselungen der Zeitanzeigeke, als die andere von einer einfachenZusammensetzung; so würde man diese we,gen ihrer cinfachenZujammensetzung der an,

dem