Das 4. Lap. Von der welk. 445
ist uns aber unmöglich, dieses in einer Weltins besondere zu zeigen (§. 722.), jedoch inbesondern Cörpern, die man alle als kleineWelten anzusehcn hat ( §.544.), als dieLeiber der Thiere und unsere eigene Leibersind, wird sich solches gar wohl bcgreiffenlassen.
§. 71g. Da dieVollkomnrenhcit in einer Noch wei-Uebereinstimmung des mannigfaltigen be- leeeGrü»»stehet(§.l 52.),dieseUebereinstimmnng aberum soviel grösser ist,je eine gröffcreMannig- ^'
faltigkeit der Dinge .mzutrcffen, die mit ein, der Welr.ander übereinsiimmen; so ist eine Welt voll-kommener, darinnen eine grössere Mannig-faltigkeit der Dinge anzutreffcn,als wo manweniger Unterscheid wahrnimmet, und fol-gends wo mehr wahrzunehmen ist, als woman weniger wahrzunehmen findet.
§.714. Es könte einem hierbei) ein Zweif- EjnnMs.fel entstehen, der werth ist, daß man darausacht hak. Vor diesem machte man die Uh-ren aus viel mehr Rädern als jetzund: je-derman hält die jetzigen Uhren eben deswe-gen für vollkommener als die alten, weilman mit wenigen Rädern ausrichten kan.wozu man vor diesem weit mehrere vonnö-then hatte. Und wenn einer Uhren noch ausweniger Rädern verfertigen könte, als wirjetzund haben, die doch aber eben dasjenigeverrichteten, was unsere jetzige Ubren thunkönnen; so würde man ste wegen ihrer ge-