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haben,und unterdessen doch auch allgemeineRegeln der Vollkommenheit sind (§. 706.727.); so ist leicht zu erachten, daß auch hierunterwellen die Regeln wider einanderlausten, und dadurch eine unvermeidlicheUnvollkommenheit verursachen können.Z.E. Der Grund von der Vollkommenheitdes Auges ist die Abbildung der Dinge,diewir sehen sollen. Aur Vollkommenheit die-ser Abbildung gehöret zweycrlcp, nchmlichKlarheit und Deutlichkeit, denn sonst kandie Sache nicht recht crkant und von anderenunterschieden werden. Denn die Klarheiterfordert,daß dieStrahlcn des Lichtes nichtzu schwach werden, wenn sie hinten auf dasAuge kommen: hingegen die Deutlichkeitwill haben, daß das Bild groß ist, damitmehrere Theile sich darinnen unterscheidenlasst«. Wer in der Optick erfahren ist,mich nur dasjenige verstehet, was ich in denAufangS-Gründ n der Optischen Wissen-schafften, die zu Anfänge des dritten Theilsder deutschen Mathematick zu finden, geleh-ret, der weiß, daß die viele Deutlichkeit derKlarheit hinderlich ist. Derowegen hathier (anderer Regeln zu geschweige», dieglcichfals mit den Regeln der Vollkommen-heit des Auges streiken) von der Regel derDeutlichkeit einige Ausnahme geschehenmüssen, damit der Klarheit nichts vergebenwürde. Und daraus entstehet die Unvoll-
kom-