Abtonder»lich wennwir »vnUnseremAnstanderede».
Dollkvn»'menheitder Weltbat ihrebefvndereRegeln-
4Z8 Das 4. Cap. Von der Welt.
len sollen. Denn bey einem jeden Dinge inder Welt finden wir eine so grosse Mannig«falrigkeit und eine vielfältige Verknüpffung jmit anderen, daß wir nicht alles zu übcrsc,hen fähig sind. Dcrowegen kan auch hieretwas Vorkommen, was eintzeln für sich be,trachtet mit Recht für eine Unvollkommen-heit gehalten wird, aber gantz ein anderesAnsehen gewinnet, wenn es m der Ver- pÄknüpssung mit andern Dingen erwogen Mwird.
§. 705. Absonderlich vergehen wir uns eMin diesem Stücke, wenn wir von derVollkommenheit unscrs Zustandes urthci, Wlen sollen: denn wir sehen nur auf das ge- kkr!gcnwärtige, und gedenckcn daher nichtdaran, wie es mit dem vergangenen und >:»künftigen zusammen stimmet. Ja, wir 'Mi!übersehen nicht cinmahl das gegenwärtige jmhgantz, und unterlassen demnach zu überle- Lwgen, wie eS mit einander zusammen stimmet. MWer demnach von seinem Zustande ver, KKnünftig urthcilcn will, must beydes, wasinsgemein vergessen wird, sorgfältig beob, Wachten.
§. 726. Jede Vollkommenheit hat ihreRegeln,daraus sie beurtheilet wird (§.164.).Derowegen muß auch die Vvllkouimenhcit ^der Welt ihre Regeln haben, daraus man ^sie beurthcilen kan. Und demnach muß man ^sich um diese Regeln bekümmern, wenn man ^
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