Das 4. <Lap. Von der Welt. 4z 7
etnstimmung ist, je grosser ist mich die Voll-kommenheit der Welt.
§. 702. Weil die Vollkommenheit der ^ j,- 'Welt aus der Uebereinstimmnng aller Dm-ge, von den grösten an bis zu den kleinesicn, nieicheitsie mögen entweder zugleich seyn, oder auf der Welteinander folgen, beurtheilet werden muß (§. nicht h«,701es aber nicht möglich ist, daß wir alle greiffeir.Dinge erkennen, viel weniger ejnsehcn, wiesie insgesamt niit einander zusammen stim-men (§. s 9 l.); so sind wir auch nicht in demStande,dieVollkommenhcit derWelt zu be-greiffen, und sie ausführlich zu erklären(§- l?!.).
§. 70g. Derowegen, da Unvollkommen, Wir kön»heit der Theilc mit zur Vollkommenheit des »en unsGantzen gehören kan(§. 172.); so ist es mög-lich, daß wir, die nur die Vollkommenheitder Thcile in etwas erblicken, keineswcges von he.aber die Vollkommenheit der gantzen Welt trügen,zu begreiffen fähig sind (§. 762.), die Weltunterweilen in einem und dem anderenStücke für unvollkommen ansehen, ob siegleich in der Thar die gröste Vollkommen-heit hat, die in einer Welt seyn kan.
§. 704. Ja dieses geschiehet nicht allein,
wenn wir von der Vollkommenheit der gan- ^ ^tzen Welt urthcilen wollen, sondern wirkönnen auf eben diese Weise verflossen, wenn meicheirwir von den Vollkommenheiten ihrer Thei- eintzelrcle , ja auch wohl gantz kleiner Cörper urthei-Ee z len