Z90 Das 4. Lap. Von -er Welt.
der-Wercke gleichet (§. 6Z7.); so erhelletauch aüd unserem Gleichnisse, wie die Un-ordnung, welche durch ein Wunder-Werckin der Natur angerichtet worden, nicht an-ders als durch ein neues Wunder-Werckwieder kan gehoben werden. Ob aber dieVerrückung der Ordnung der Natur durchein Wunder-Werck zur Verbesserung desLauffes der Natur bienen kan, ist eine Fra-ge, die sich hier nicht entscheiden lasset, unddaher auch in den vorigen Auflagen gantzund gar mit Stillschweigen übergangenworden.
Wunder- H. <540. Weil ein Wunder-Werck nichtnatürlicher Weise geschehen ka», sondernlich obn/' vielmehr dasselbe ausser der Welt in einem«inWesen, von ihr unterschiedenen Wesen seinenso ausser Grund haben müste(§.6g2.6z z.); so stehetder Welt man, daß kein Wunder-Werck möglich ist,wenn nicht ausser der Welt noch ein andersWesen anzutrcssen, das in der Welt eineBegebenheit nach seinem Wohlgefallen an-dern kan. Das Gleichniß von der Uhr kanabcrmahl die Sache erläutern. Denn daein Wunder-Werck mit der Verrückung desZeigers, so von aussen gcschiehet, überein«kommet(§.627.); so siehetman gleich ohnemein Erinnern,daß der Zeiger nicht kan ver-rücket werden, cs muß ausser der Uhr eineUrsache vorhanden scyn, die es thuk. DieUhr selbst landen Zeiger weder geschwinder
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