Das 4. Cap. von -er Welt. 391
fortschicben, als sie gehet, noch auch wiederihren ordentlichen Laufzurückc schieben.
§. 641. Wenn ich eines Wesens ausser Wal? auf»der Welt gedenckc; so werden cS die Um- Asiände geben, was ich durch die Worte aus-ser der Welt verstehe. Nehnilich dasjenigeDing ist ausser der Welt, in welchem nichtszu finden ist, das seinen zureichenden Grundin der Welt hat, warum es ist, so, daß csnicht seyn wurde, wenn die Welt nicht wä-re, und daher nicht mit zu derWelt gerechnetwerden kan: gleichwie ich sage, der Menschwelcher den Zeiger in der Uhr verrücket, seyausser der Uhr, weil er nicht deswegen ist,weil die Uhr ist, und nicht mit, wie die Theileder Uhr, zu ihr gehöret. Denn hicrdurcherkennet man, daß es nicht mit der Welt vcr-knupffet ist(§. ;45.)unddahernichtmitihrein Ding ausmachet (§. 549.), folgends vonihr unterschieden (§. l 7.), und also ausser ihrist (§. 45.).
§. 642. Da nun aber kein Wunder- darumWcrck geschehen kan, wenn nicht ausser der Lcheiste»Welt ein von ihr unterschiedenes Wesen ist, die «Wim»welches sie verrichtet (§. 642.); so können ^-«Wer»diejenigen kein Wunder - Wcrck zugeben,welche ausser der Welt kein anderes Wesen ^ *erkennen. Und daher ist kein Wunder, war-um dasjenige, was man für Wun-der - Wercke ansgiebet, nur für ungewöhn-liche natürliche Begebenheiten gehalten.
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