ZL6 Dss Z.<L. Von der Seele überh.
terweilen auch gar um die Vernunft, daßer toll und rasend wird.
veberti», §. ;zz. Endlich finden wir, daß die aus-L« Si"'? ferordentlichen Bewegungen des Geblütesmit den und der übrigen fiüßigen Materien in unse»Aeffcte». rem Leibe, die bey denAffecten angekroffenwerden (§. 444.), auch das Gemütho ein-nehmen. Daher man langst zu einer Re-gel gemacht: Die Assecten und insonder-heit der Zorn, als der heftigsten einer (§.484.), hindern das Gcmükhe, daß es dieWahrheit nicht sehen kan, wenn aber dasGeblüke im Leibe wieder ruhiger wird; sokommet auch das Gcmüthe wieder zu sich,selbst, daß wir wissen, was wir dencken undthun, da wir in der Heftigkeit des AffectSausser uns selbst waren, das ist, uns nichtempfunden und von unfern Gedanckennichts unterschieden.
Daß hier- H. 5 z4.Unterdesse»,waö vorhin (§.529.)«0^ von der Uebereinstimmung der Gedanckenkes Leibes ^ den aufferlichen Sinnen erinnert wor-in di« See, den, gilt auch von aller übrigen Ueberein-k« erM«. stimmung der Seele mitdemLcibe, davonwir setzt (§. ;zi. ;Z2.5 z z.) geredet haben.Zstehmlich alles dieses zeiget weiter nichts,als daß zwei) Dinge zugleich geschehen, dasist, daß eine Veränderung in der Seele zueben der Zeit vergehet, da eine gewisse Ver-änderung in dem Leibe gcschiehet. War-UM sie aber beyde jedeömahi zusammen
treffen,
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