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was wir von ihr wahrnehmen, z25
mahl sagen können: Wovon wir uns in un-serer Seele nichrs bcwust sind, dasselbe ist inihr nicht anzutreffen (§. 797.).
.§> 5Zl. Insonderheit finden wir auch, Nebereiu«Laß bcy den Schmertzen des Leibes ver- liimmiiugdrüßliche Empfindungen in der Seele ^sind, ingleichen die Schwachheiten des Schmer«Leibes von besonderen Empfindungen be- h-n undgleitet werden. Daher ist bey gesundem Schwach»und munterem Leibe das Gemüthe mrm- beiten dester und freudig, wenn nicht von Seitender Seele eine Ursache vorhanden, die sol-ches hindert. Und dieses verstehet man,wenn man saget: Wenn dem Leibe wohlist; so ist auch der Seele wohl: wenn demLeibe schlimm ist; so ist auch der Seelenicht wohl.
§. 5 z 2. Man befindet ferner,daß dieSee- Wie Kke
le mit dem Leibe zunimmet. Denn so lan- mit
ge die Kinder klein und noch schwach vom 'ab«
Leibe sind, solangeistauch ihr Verstand ,,jmmet.sehr schlecht und kein Gebrauch der Ver-nunft vorhanden. Deswegen saget man:
Verstand und Vernunft komme nicht vorden Jahren. Ingleichen wenn der Menschsehr alt und schwach wird; so wird er auchöfters wieder kindisch. Ja, die Kranckhei-ten, welche sonderlich das Haupt einnehmen,bringen den Menschen nicht allein um dieSchärffe des Verstandes, daß er nicht mehr"wie vorhin Nachdrucken kan, sondern mr-K z rer»