was wir von ihr wahrnehmen. >25
§. 22g. Wenn wir erkennen, wie die Ar- Masdieteu der Empfindungen von einander unter, fünf Sill«schieden (§. 2 2 l.) und was dieSinnen über. ^Haupt sind (H. 22O.); so lasset sich auch ins- Aele stnd^besondere zeigen,was ein jeder von den fünf ^
Sinnen in Ansehung der Seele ist. Nehm-lich dasGesrchte ist ein Vermögen dieDin,ge sich vorzustellen, die Veränderungen ver-mittelst des Lichtes im Auge veranlassen.
Das Gehöre ist ein Vermögen den Schallsich vorzustellen, dadurchVeränderungen imOhre veranlasset werden. Der Geruck)ist ein Vermögen den Ausfluß aus körperli-chen Dingen sich vorzustellen, dadurch Ver-änderungen in der Nase veranlasset werden.
Der Geschmack ist ein Vermögen dasjeni-ge sich vorzustellen, was, indem wir etwaskäuen, oder auf andere Art auflösen, inder Zungen Veränderungen veranlasset.
Endlich das Gefühle ist ein Vermögendasjenige sich vorzustellen, was Verände-rungen in unserem Leibe verursachet, wennentweder körperliche Dinge ihn, oder er sieberühret.
H. 224. Es hat aber eine Empfindung K„ipffliimehr Klarheit als die andere,dergestalt daß dünge»man eine für der andern nicht wahrnehmen baden ver-tan, oder gar wenig wahrnimmet. Die StedensErfahrung giebet uns Erempel. Das Lichtder Sterne machet eine geringere Empfin-düng als das Licht der Sonnen, dergestalt v/r-