r 24 Das z.L. Vsn der Sseleüberh.
nicht, daß wir es hören oder riechen, weil wiruns nehmlich davon nichts bewust sind.Und hieraus erhellet zugleich,daß wir haupt-sächlich die Empfindung auf das Bewust-scyn ziehen, welches unstreitig unter die Ge«dancken gehoret(§.79;.). Unterdeffendauns bekant ist, daß wir unS ohne der in denGliedmafien der Sinnen sich ereignendenVeränderungen nichts von denen Dingenbewust sind, die sie veranlassen; so pflegetman auch nach diesem wohl diese Verände-rungen Empfindungen zu nennen, da aberdie Bedeutung des Wortes in etwas ver-ändert wird. Und ist es kein Wunder,wenn hier dergleichen geschiehst, weil maneine solche Unbeständigkeit im Reden nichtminder in andern Fällen antrift: wovondie Ursache an seinem Orte angezeiget wer-den soll. Und über dieses verstehet cs sichvor sich, daß, da wir hier von der Seele han-deln, wir erklären müssen, was die Empfin-dungen in Ansehung der Seele sind; nichtaber was man in Ansehung des Eorpersmit diesen Nahmen belegen könne, als wel-ches in der Physick abgehandelt wird. Eswird hierinnen unten ein grosseres Licht auf-gehen, wenn ich werbe erweisen, daß mitallen Gedancken der Seele auch gewisseVeränderungen in de u Leibe zu treffen, da-mit zwischen Leib und Seele eine beständigeZlisammensiimnrung erhalten werde.
§. 22Z.
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