,22 Das Z. L. Von -er Seele übech.
men werden: wie man aus meinen An»fangs'Gründcn derOptick mit mehreren, er-flehet. Auf eine gleiche Weise verhält sichs' mit den übrigen Veränderungen, die in denGliedmassen unscrs Leibes durch andere kör-perliche Dinge veranlasset werden.
Wa 8 Tm« 22O. Die Gedancken, welche den^,en ^Si'n» Gmnd in den Veränderungen an den Glied-nen mW ' Massen unsers Leibes haben, und von denihr« Glied« körperlichen Dingen ausser uns veranlassetmailen werden, pstcgen wir Empfindungen, undsind. das Vermögen zu empfinden die Ginnen;dieGliedmassen aber,darinnen sich dicseVer-änderungen ereignen, die Gliedmassender Ginnen zu nennen.
Wie viel H. 221. Dergleichen Gliedmassen zeh-stn der* ^ir insgemein fünfe, nohmlich dasAu-Einnen 6 ^ das Ohre, die Nase, die Zunge und dievnd wie Nerven durch den gantzen Leib, und daherviel Ein« auch so viel Arten der Empfindungen und soven stich, viel Sinnen, nehmlich sehen, hören, riechen,schmecken, suhlen, oder das Gesichte, das«inander ^chöre, den Geruch, den Geschmack, dasunter« Fühlen. Der Unterscheid dieser Arten derschieden. Empfindungen, und darauf beruhendenSinnen ist gar leichtzu geben. NehmlichSehen heisset so viel als die Dinge sich vor-stellen, welche Veränderungen im Augevermittelst des Lichts veranlassen. Hörenheisset so viel als den Schall sich vorstellcn,der Veränderungen im Ohre veranlasset.
Riechen