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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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^ was wir vsn ihr wahrnehmen, r rz»

k«icn Unterscheid bestimmen können; sasind wir in dem Zustande deutlicher Ge-^!ln- dancken.

§. 2 rZ. Hingegen, wenn bey denen Din- ZustandÄder gen insgesamt keine Klarheit ist, daran wir dunckelerauf cinmahl gedencken; sa können wir gar Gedan»"«dP nichts von einander unterscheiden (§ 198.)/bkllzki und ist bey dem gantzen Gcdancken,der sich!Äl; j> auf alles erstrecket, darauf wir aufeinmahlmei; gedencken,weder Klarheit noch Deutlichkeit.

DE' Und also sind wir in dem Zustande dunckelerchvx.) Gcdanckcn.

H. 214. Es geschiehet gar oste und bey Wenn Uy«chlij vielen Menschen am meisten, daß sie den Un- sere Ge«Mb» tcrscheid dessen, was sie gedencken, nicht be- danckenDach stimmen, und daher auch auf Erfordern an- undeutucvlkM deren nicht sagen können. Alsdenn sind '

Mlc unsere Gedancken undeutlich. Z. E.irad i° Wenn ich rothe Farbe sehe; so weiß ich sie

s M gar wohl von der grünen, gelben und ande-ren Farben zu unterscheiden, und ist dem-nach mein Gedancke, den ich von ihr habe,klar. Allein ich kan den Unterscheid nicht^ tzs bestimmen, auch daher nicht sagen, tvcnnmich semand fraget, worinnen die rothe Far-be von der grünen oder einer andern unter-^ HK schieden ist. Und also ist mein Gedancke' ß- davon undeutlich.

^ §. 2r 5. Es erhellet demnach, daß die Un- Wob«e

dcutlichkeit ein Mangel der ferneren Grade Undcuk«

' der Klarheit ist; und demnach entstehet, l'chkeit

^ H4 wennEmer.