was wir von ihr wahrnehmen. 117
o»di> Mim wir deutliche Gedancken bekommen
W, (§. 2OZ.).
§. 209. Weil über die Deutlichkeit Tiesse derigmd durch Grade zunimm et; so erhalten da-Getan«>ch», durch die Gedancken eine Ciefse, und ver-chrv sichet man dadurch, was tiefsinnig heisse, ^
Trch und was es zu bedeuten habe,wenn man ei- ^ ^riki». nemeine riefe Emsichr zueignet. Nehm-mf«j lich derjenige ist tiefsinnig, der einen ser-iell« ncren Grad der Deutlichkeit in seinen Ge-chde» danckcn erreichet.
m Li, §. 21 o.Wir können uns dieses besser vor- Es wirdchm, stellen, wenn wir die Krade der Deutlichkeit
erwegcn. Nehmlich wenn wir den Unter- ^M scheid bestimmen können dessen, was wirsech gedencken; so haben wir den ersten GradM der Deutlichkeit. Was wir zum Unter-em» scheide bestimmen, hat abermahls etwas inMk sich, daraus es erkannt und von anderen^jch, Dingen unterschieden wird. Können wirnun diesen Unterscheid ferner bestimmen;
>.^ so haben wir den andern Grad der Deutlich-'zbÄ keit, und so weiter fort, bis wir nicht.jchchr mehr als klare Gedancken von dcm Unter-Agl» scheide haben. Je tieffer nun einer herun-tec kommen kan; je tieffer ist seine Ein-^ s'chk, die er in der Sache hat. Das vor-,,-jich h'" §- 208.) gegebene Exempel ist geschickt^ die Sache zu erläutern: ich will doch aberder Deutlichkeit halber noch ein anderesM hinzu setzen. Wenn ich sage, die Mäßigkeit' ' HZ fty