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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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i r6 Vas z- L. Von der Seele äberh. l ^

dem wir klare Gedancken bekommen von de» , ^

Theilen,so,daßwirsie von einander unter» ' K-'<>scheiden können, ob wir zwar den eigentlichen ! l'

Unterscheid zu bestimmen nicht vermögend ^sind; so haben wir einen deutlichen Gedan» ! Ä'

cken von dem Gantzen. Z. E. Wenn ich ei» D

nen deutlichen Gedancken von einem Drey» ! »sttecke habe; so entstehet die Deutlichkeit da» !-durch, dasi ich die Seiten, die den Umfang Iisi'

ausmachen,klar erkenne, und daher dieselben i «e"

zu zehlen vermögend bin, ob ich gleich den VkUnterscheid dieser Seiten von anderen Li» i-nien,oder auch von einander selbst zu bestim» ^

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t men nicht vermag.

Krade der H, 208. Es wird demnach die Deutlich«keit derGedancken immer grösser, je mehrwir Theile in den Theilen, oder auch jegrössere Mannigfaltigkeit wir in einem ent»decken. Und also wird die Deutlichkeitgrösser, je mehr wir Grade der Klarheit be»kommen. Z. E. Wenn ich in einem Drey»ecke die Zahl der Seiten unterscheide; so ha»be ich einen Grad der Deutlichkeit, ob ichgleich von der Art der Linien, welche dieSeiten abgeben, nur einen klaren Bcgrifhabe. So ich klar erkenne, woraus dieArt der Linien von anderenLinien unterschie«den wird, und daher diesen Unterscheid be«stimmen kan; so habe ich den andern Gradder Deutlichkeit. Wir können daher sa«gen, es gehe uns ein grösseres Licht ans,

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