H4 Das z. T. Von der Seele überh.!
ro immer lichter in nn§, und man will dieses!einem andern erklären; so mußmandasj^niae nennen, was man setzund unterscheide»lernet, und vorher zu unterscheiden nichtsrecht vermögend war. Z. E- Wenn wir vielgutes von der Tugend sagen gehöret, me»hat uns aber noch nicht gesaget, wodurch dieTugend von andern Dingen unterschiede»,und woraus man sie zu erkennen vermögendist; so ist es noch gantz finster in unsererSeele, wenn wir an die Tugend gcdencken.Hingegen so bald man uns eine Erklärunggiebct, was sie scy, daß ist, einige Merck,mahle crzehlet, dadurch wir sie von andere» ^Dingen unterscheiden (§. z?. c. t. Uax.);so wird cS lichte. Wenn ich nun einem sagenwill, daß es lichter wird in mir, als cs vorherwar; so muß ich ihm sagen, entweder mitallgemeinen Worten, oder mit einem best»,deren Erempel der Tugend, was ich nun Keyder Tugend wahrnehme, und wie ich sie vonandern Dingen unterscheide. Ich sage mitFleiß entweder mit allgemeinen Worte»/oder mit einem besonderen Exempel: den»wir werden bald hören, daß nicht alle dasordentlich hersagen können, was sie in eine!»Dinge wahrnehmen, und wodurch sie es vo»andern unterscheiden.
! §. 206. Unterweilen geschiehet es, daß
cke,, wir den Unterscheid dessen, was wirgedem
kich tlüd. cke»/ bestimmen, und also auch auf Erfor.
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Wenn die
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