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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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I! 2 Das Z. <L. Von der Seele überh.

terdessen da dieser Unterscheid sich bey allenArten der Gedancken findet, die nachdeminsbesondere werden erkläret werden; so ka» ider Anlaß der Benennung der Bedeutung !des Wortes keine Schranckcn setzen,und hatman darauf nicht weiter zu sehen. Wir wer«den aber künftig finden, daß.noch mehrereRedens-Arten von dem Sehen genommen !find, dadurch man die Beschaffenheit derGedancken zu verstehen giebet.

Woher die §.201. Also entstehetdieRlarhert ausKlarheit der Bemerckung des Unterscheide? im man« ^kommet, nigfaltigen; die Dunckelheit aber aus ^dem Mangel dieserBemerckung. >

Wenn die §.202. Daher finden wir, daß uns einSach«» Ding immer klarer wird, jemehr wir seinenklarer Unterscheid von andern bemercken: hinge«wer «n. um so viel dunckler ist, je weniger wirihn wahrnehmen. Es trist dieses sowohlin Wissenschaften, als im gemeinen Lebenein. Z. E. Jemehr wir von der Mäßigkeitvernehmen, dadurch sie von anderen Tugen«den unterschieden wird, je klarer wird unsdieselbe: hingegen je weniger wir erkennen,was zu ihr gehöret, je dunckler verbleibet sieuns.

Was das tz. 20g. Wenn unsere Gedancken klarKttle iU. so sagen wir, es scy lichre oder iu-llrin unserer Seele. Gleichwie wir aber sonstdas Lichr in der Welt zu nennen pflegen,was die umstehenden Eörper sichtbar ma-chet,