rio Las z. C. Von der Seele überh.
führtenGrundes des Widerspruchs, daß ich,der ich mir eines Dinges bewust bin, nichtdasjenigeDing bin,dessen ich mir bewust bin.Und daher erkenne ich es als von mir un-terschieden (§. 17.). Weil ich aber beymir weiter nichts als das Vewust scyn fi„<de, das ist, meine Gedancken (§. l 94.); sorechne ich weiter nichts zu mir, als das Ge,denckcn, und was demnach zu diesem gehö-ret, das sehe ich an als in mir. Und daherist es kommen, daß die Earteßaner vermei,nen, das Bewustseyn mache das gantze We-sen der Seele aus, und könte in ihr nichtsVorgehen, dessen wir uns nicht bewustwären. Auf solche Weise setzen wir in uns,wenn wir befinden, es sey eben dasjenige,daraus wir es erkennen, gleichwie wirüberhaupt in ein Ding zu setzen pflegen,daraus wir uns erkennen. A. E. Aus der Fi-gur erkenne ich die Kugel; wir setzen aberauch diese in die Kugel. Und hat also über-haupt keinen andern Verstand,wenn ich sage,es leyerwas in einem Dinge, als diesen,daß ich daraus das Ding erkenne und vonanderen unterscheide.
Gedancken sind so beschaf-fen daß wir gar wohl wissen, was wir den,
cken, und sie von andern unterscheiden kön-nen. Alsdenn sagen wir, sie sind flac.Z. E. Ich sehe jetzund Gebäude, Menschen«nd andere Sachen. Ich bin mir gar wohl
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