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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Wenn wirgedenckenund nichtgrd« ncken.

Worauswir dieGr-danckenrrlenuen

io8 Dasz.L.VonderSeeleüberh.

jenige, dessen wir uns von uns bewust sind,weil ich dasjenige zu erzehlen gesonnen bin,was wir von uns wahrnehmen ; wir aberweiter nichts wahrnehmen können, als des,sen wir uns bewust sind. Denn woferne einmehreres in uns anzutreffen ist, als wir unsbewust sind; so werden wir es durch Schlüs-se heraus bringen müssen,und zwar aus dem-jenigen, dessen wir uns bewust sind, weil wirsonst keinen Grund dazu haben. Nehm-lich was ich über dasjenige, so von der See-le wahrgenommen wird, ihr zueignen will,muß um deswillen geschehen, was ich vonihr aus der Erfahrung angemercket habe(§. zo.).

§. 194.Ich habeschon oben (§. 4;.) er-innert, was das erste ist, so wir von unsererSeele wahrnehmen, wenn wir auf sie achthaben, nehmlich daß wir uns vieler Dingeals ausser uns bewust sind. Indem diesesgeschiehst, sagen wir, daß wir gevencken,.und nennen demnach die Gedancken Ver-änderungen derSeele, deren sie sich bewustist(§. 2. c. i. b.og). Hingegen wenn wiruns nichts bewust sind,als z. E. im Schlaffe,oder auch wohl zuweilen im Wachen cs da-vor halten, pflegen wir zu sagen, daß wirnicht gedonckeir.

H. l 9 5- Solchergestalt setzen wir dasVe-wüst seyn als ein Merckmahl, daraus wirerkennen,daß wir gedcncken. Und also brin-get