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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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was wie von ihr wahrnehmen, roy

jeder erkennen kan, der auf sich acht hat.Dieses wird uns zum Grunde dienen ande-res daraus herzuleiten, das nicht ein jedersogleich vor sich sehen kan. Nehmlichwirwollen von demjenigen, was wir von derSeele wahrnehmen, deutliche Begriffe su-chen , und hin und wieder einige wichtigeWahrheiten anmercken, die sich daraus er-weisen lassen. Und diese Wahrheiten, diedurch untrügliche Erfahrungen bestätigetwerden,sind der Grund von den Regeln,dar-nach die Kräfte der Seele sowohl in Erkänt-niß, als im Wollen und nichtWollen clirixi-ret werden, folgends von der Logick, MoralUndPolitick(ch io, iz.?role»

H. 192. Damit man doch aber wisse,was man wahrzunehmcn hak; so ist zu mer-cken, daß ich durch die Seele dasjenigeDing verstehe, welches sich seiner und an-derer Dinge ausser ihmbewustist, insoweitwir uns unserer und andererDinge als ausseruns bcwust sind.

§. 19z. Es sey aber ferne, daß jemandmeine, als wenn ich das Wesen der Seeledarinnen suchte, daß wir uns unserer und an-derer Dinge als auffcrunS bewust sind, undmit den Eartesianern behaupten wolte, alswenn nichts in der Seele seyn könte, dessensie sich nicht bewust ware: denn es wird sichunten das Widerspiel zeigen. Ich kanjetzunb auf nichts andersgehen,' als auf das-jenige.

Mas manbier durchbi« Seelsverliehet.

Marnlmgfür Miß.verstaub,niß.