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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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insgemein bey uns das Glas dazu gebrau-chet wird; so scheinet es, als wenn auch indenen Dingen, die vor sich bestehen, und alsonicht bloß in den verschiedenen Einschrän-ckungen der Unterscheid zu suchen scy.

§. i8;. Dieser Aweiffel hat allerdingseinen Schein, so lange man nicht weiß, wasdie Materie ist, und woher ihr Unterscheidentstehet. Nun habe ich zwar noch nichterkläret, was sie ist, wird sich auch füglicherunten in einem andern Ort thun lassen: uwterdessen kan man aus denen bisher abge,handelten Gründen schon so viel zeigen, alsgegenwärtigen Zweiffel zu heben nothig ist.Nehmlich es ist unstreitig, daß die Mate-rie unter die zusammengesetzte Dinge gehö-ret, als die viele und von einander unterschie-dene Theile zugleich hat (h.; r ?. Das We-sen aber eines jeden zusammengesetzten Din-ges,und also auch derMaterie,bestehet in derArt der Zusammensetzung (§. ; 9 .),folgendSkan ihr Unterscheid in nichts anders alsHierinnen gesuchet werden. Denn ob auchgleich die einfachen Dinge, die sich in derZusammensetzung befinden, unterschiedenseyn können; so ist doch gewiß, daß dieserUnterscheid in Beurthcilung der Materievon uns nicht erreichet wird, und demnachso viel ist, als wenn er nicht da wäre. Nehm-kich der Unterscheid der Materie würdesichuns eben so zeigen, wenn das einfache nicht

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