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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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98 Das 2. Cap. Von den ersten

von den Arten der Dinge ist; so bekommetman so viele besondere Irren, als Achn,lichkeiten bey noch überblcibenden Unähn-lichkeiten seyn können. Ich nenne es abermit Fleiß besondere Arcen, damit sie vondenen andern Arten der Dinge unterschiedenwerden, die aus der Aehnlichkeit des We-sens entstehen (§. cir.). Z. E. Wenn beydem Fenster die Figur ösrerminiret wird,daß sie viercckicht seyn soll, und das übrigebleibet noch unterschieden; so hat man ei,ne besondere Art der viereckichten Fenster, !bey denen aber doch noch ein grosser Unter,scheid zu finden, sowohl wenn sie schlcchter-dingeö als Fenster, als auch wenn sie alsTheile des Gebäudes und als im Ausam,menhange mit den übrigen angesehenwerden.

Beschäl- §. i sto. Es lasset sich nicht weniger be,

fenbeit der grejsse,,, waS etwas zu einem eintzelen Din-

Etzel«» ge machet. Nehmlich in eintzelen Dingen^ ' ist alles, waS nur wahrzunehmen und voneinander unterschieden ist, auf eine gewisseArt äsrsrminiret, es mag entweder vor sichallein, oder zugleich in Ansehung der übri-gen Dinge, mit denen es zugleich ist, und auswelche es erfolget, oder auch die auf dasselbefolgen, betrachtet werden. Weil ich aberdavon schon in den Gedancken von denKraf,ren des Verstandes (§. ry. c. 1.) gehandelthabe; so wäre urmöthig ein mehrerer? hieher

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