Das We«sen «ff «in»verander»licp.
Ei«e«nWesen kanuichtSFrenidesiiiik^ekhei-ltt ivrrden.
22 Las 2 Cap. Von den ersten ^
§. 42. Derowegey da das Wesen eines iDinges nothwendig ist(§. Z8); so ist esauch unveränderlich. Wenn ich mir abereine mögliche Veränderung in dem We-sen eines Dinges gcdencken kan; so ist da-durch das Wesen des Dinges nicht verän-dert worden, sondern ich bin nur durch dessen >
Erkäntniß zur Erkäntniß des Wesens ei- !nes andern Dinges kommen. Z. E. DasWesen eines Dreyeckes bestehet darinnen,daß der Raum in drey Seiten eingeschlos-sen wird. Es ist möglich, daß man an stattdrey Seiten vier Seiten nehmen kan und ei-nen Raum einschlicssen: allein dadurch wirddas Wesen des DreyecheS nicht geändert. !Denn wenn vier Seiten einen Raum ein«schließen; so hat man ein Vierecke und alsoein anderes Ding.
§. 4g. Dadurch daß das Wesen einesDinges unveränderlich ist, und nicht mehr ,dasselbe Ding b eibet, wenn etwas in sei- snein Wesen geändert wird (§. 42.), lassetsich begrciffen, daß das Wesen eines Din-ges dem andern nicht mitgetheilet werdenkan, das ist, es ist nicht möglich, daß ein !Ding ausser seinem Wesen noch das We- jsen eines andern Dinges bekommet, unddoch das einige Ding bleibet. A. E. Es wä-re ungcreimet, wenn man sich einbildenwolte, cs könte ein Vierecke zugleich einDreyeckc scyn, ober auch ein Evrpcr lei -te