20 Las 2. Cap. Von den ersten
etwas widersprechendes in sich enthalt, un«möglich ist l §> 12.); so ist dasjenige unmög-lich, was etwas nvthwendigem entgegen ge-setzetwird: und wenn das, welches einemDinge entgegen gesetzet wird, unmöglichist; so ist dasselbe Ding nothwendig. Auchist klar, daß das nothwendigc sich nur aufTinerley Art äsrerminii en lasset, und also ^auch nur aufeincrleyArt seyn kan.
Wird wir §. Z 7 - Damit man sich besser vorstellenSxrmpkln kan, was nothwendig ist, weil gar viel daran ierläutert, gelegen, wie unten zur Gnüge erhellen wird; !
so will ich es mit einem und dem anderen .Erempe! erläutern. Z. E. Wenn ich sage:Zweymahl zwey ist vier: so ist der entgegengesetzte Satz, zweymahl zwey ist nicht vier,oder zweymahl zwey ist mehr oder auch we-niger als vier. Da man nun erweisen kan,daß das letztere unmöglich ist; so ist derSatz, zweymahl zwey ist vier, nothwendig.Und von dergleichen Art sind alle Satze vonden Zahlen in der Arithmetick. Wiederumwenn ich sage: Ein Dreyecke hat drey Win-ckel; so ist der entgegen gesetzte Satz, einDreyecke hat nicht drcy Winckel,das ist,erhat mehr oder weniger als drey Winckel.
Da man nun erweisen kan, daß der letztere, jSatz: Ein Dreyecke hat mehr als drey Win-ckel, unmöglich ist, oder der Erklärung desDreyeckes widerspricht; so ist es nokhwen-dig, daß ein Dreyecke drey Winckel hat.Und