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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Gründen unserer Erkäntmß. 19

ge zukommet, wird das Wesen genennek.

Wer also das Wesen eines Dinges erken-ner, der kan den Grund anzeigen von allem,was ihm zukommet. Man erkennet aberdas Wesen eines Dinges, wenn man verste-het, wodurch cs in seiner Art ciscermnuretwird(§. Z2.)/

§. z4. Was den Grund von dem übrvZ)as We«gen in sich enthalt, ist das erste, was sich st» ist vaSvon einem Dinge gedencken lasset. D.aöje- erste i» ei-nige, was in ihm gegründet ist, kan nicht eher "ent Dill»gesetzer werden: denn von dem muß der^'Anfang gemacht werden, daraus ich er-kennen kan, warum das andere ist. Alsoist das Wesen das erste, was sich,von ei-nem Dinge gedencken lasset.

- §. g 5. Es lasset sich aber von einem Dinge Worinnennichts eher gedencken, als wie es möglich ist: ^ beste»denn eben deswegen ist es ein Ding, weil es ^ -seyn kan, und deswegen kan esseyn,weileSmöglich ist (§. r6.). Daher ist das Weseneines Dinges seine Dämlichkeit, und derje-nige verstehet das Wesen, welcher weiß, aufwas für Art und Weise ein Ding möglichist. Man weiß aber, wie etwas moglschist, wenn man verstehet, wie in seiner Artcksrerminiret wird.

§. z6. Wenn dasjenige, was einem Din- Wasge entgegen gesetzet wird, etwas wider- nochweer»sprechendes in sich enthält; so ist dasselbe ^itnorhwendig. Da nun dasjenige, soV 2 etwas