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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Wie wir erkennen, daß wir re.' Z

nünftigcn Gedancken von den Kräften desmenschlichen Verstandes befindet, ist (§. 5.)angcmercket worden, es müsse ein Welt,

Weiser nicht allein wissen,daß etwas möglichsey oder geschehe, sondern auch den Grundanzeigen können, warum cs möglich ist ödergeschiehet. Da wir nun davon, daß wirsind, eine solche Gewißheit haben, daß wires auf keine Art und Weise in Zmeiffelzie,hen können (§. r); so lieget ihm auch obzu zeigen, woher denn diese Gewißheit kom,me. Und weil wir hier die Welt - Weiß,heit abzuhandeln gesonnen sind; so müssenauch wir darnach forschen, woher doch eineso grosse Gewißheit komme?

tz. 4. Und (welches die andere Ursache ist'! Di« and«,diese Untersuchung Hut ihren sehr grossen rs Ursa,Nutzen. Denn wenn ich weiß, warum wirdavon so grosse Gewißheit haben, daß wirsind; so ist mir bekannt, wie etwas müsse be,schaffen seyn, damit ich es so gewiß erkenne,als daß ich selbst bin. Das ist aber waö gros-ses, wenn ichvon wichtigen Wahrheiten oh,ne Furcht sagen kan: Sie sind so getchß, alsich bin, oder auch, ich erkenne so gewiß, daßsie sind, als ich weiß, daß ich bin. Und istuns sonderlich hieran viel gelegen, da wirdie natürliche Erkäntniß von GOtt und derSeele, auch der Welt und allen Dingenüberhaupt in einer ungezweifelten Gewiß,heit auszuführen gesonnen sind.

As §5-