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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
Entstehung
Seite
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zweien tagen kumen vil fürsten, grafen, freien und grosseritterschaft. daselben, bei dem tag zu Speir, ward dem fiirstender namen geben von dem gemeinen volck, das man in nenntden reichen hertzog von Beim; das geschach der ursach halben,das der fürst als einen grossen [Bl. 105 a ] fürstlichen hof hielt. °

Zu der zeit was ein anschlag widor hertzog Friderichund die Pfaltz von vil fürsten und grafen bei Rein und auchander enden, das geschach darumb, das sich hertzog Friderichunderstundt in der Pfaltz zuherschen, als war er rechter pfaltz-graf, zu. der zeit, als seines bruders son Philippus ein kind lüwas. 1 auch so kriegten die grafen von Lützlstein und dievon Lichtenberg mit den graven von Leiningen, und hettjeder teil etlich fursten, die im in dem krieg beistandt teten. eshetten auch die von Lützlstein und Liechtenberg den vonLeiningen einen gereisigen zeug im veldt nider geworfen, und l5junckher Schaffhart von Leiningen ward gefangen und zu.Lützlstein in einen turn gelegt, darin er lag lenger dann jarund tag; der wardt erledigt zu. der zeit, als hertzog FriderichLützlstein gewan und die grafen aus diesem land vertreib. 2den gedachten anschlag und aufrur legt nider hertzog Ludbig 20mit dem, das er sich erkennen lies und aussprach, das er derPfalz zuhilf komen wolt mit 12000 werlicher männer; mit dembelag die aufrur auf das mal. 3

Der fürst was werlich [Bl. 105 b ] und zerlich. des fürstenunderstunden sich etlich fürsten zubekriegen, als marggraf 25Albrecht von Brandenburg, hertzog Wilhalm von Sachsen undzwen grafen von Wirtenberg und die reichstet on die vonNurmberg nit' 1 ; aber er gesigt wider die all mit krieg und amjüngsten mit streit, 5 und er beschirmt sein landt mit demswert. und sollt ich den krieg allen nach lengs schreiben, als 30ich auch west zuthun, wann ich alzeit dabei und mit gewesenbin, und was sich darin begeben und verloffen hat im landezu Francken und Swaben", war zu lanck, und ich wil darinhalden bescheidenheit, nimandt verletzen und meinem herrnin diesem handl nit zu vil lob geben: der sig get von gottj 3j

1 Friedrich I. regierte vom 13. Aug. 1449 an als Vormund seffl**Neffen Philipp, vom ü. Sept. 1451 an als Kurfürst.

2 S. xu diesen Kämpfen Würdiuger, // S. 73 ff.

a S. hiexu Kluckhohn S. 57, Riezler, 111 S. 375. yig

* S. Beil. II xu den Jahrbüchern des XV. Jhdts. in St.-Chron. %S. 305 ff.: Die Neutralität der Stadt Nürnberg im Kriege gegen BerxogLudwig von Bayern 1459 — 62.

6 Schlacht bei Giengen am 19. Juli 1462.

0 Die Geschichte dieses Krieges bei Würdinger, II S. 3 ff.