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mit den und mer worten setzten die a peid teil zu recht, darauf"ward zu recht erkannt, das hertzog Hanns den zweien junck-frawen umb solich ir sprach nichtz schuldig sei; dann einerwas undter den raten, das was ein Zenger von Schneherg, 1
& der wolt nit urteil sprechen. *also wolt in der fürst nit"vertragen, er sollt je auch urteil sprechen."* der sprach: „soich dann urteil sprechen sol, so sprich ich zu recht, das derhertzog und sein lehenmann, die die urteil gesprochen haben,des tewfels ewigklich sein." hertzog Johanns sprang auf in
deinem jähen 0 zorn und sprach: „Zenger, du hast mich undmein rät verletzt, d darumb soltu swärlich gestraft werden."alle, die do waren, die erschrocken ob der redt, und etlichdes Zengers gut frundt [Bl. 103"] hieten in geren dannengeschoben, do wolt er nit fliehen, in der zeit nett sich der
5 fürst bedacht und vodert zu im sein rät und auch denZenger und sprach: „Zenger, du hast ein grobe und unbillicheredt getan 8 wider mich und mein rät, und beger an dich, dasdu uns underscheid gebest, warutnb du die red gethan habest,wann ob f du uns nit genugsam underscheid gibst, wellen wir
0 dich strafen nach rat unser rät." der Zenger sprach : „genedigerherr, was ich geredt hab, das ist war; und sag also!: den zweinjunckfrawen ist ir rechts vaterlich erb durch die urteil 8genomen worden on alle ursach; damit wären sie wol ver-heirat worden und zu ern kumen, aber also haben sie nichtz
«5 mer, und die ein müst laufen gein Eegonspurg und die ander
gein Nürmberg in die gemeinen frawenhewser, h und was sie
süntlicher werck verpringen, das müst alles hertzog Johanns
puessen". der fürst bedacht sich ein kleine weil in im selbs
und sprach:' * „warlich, warlich, die götlich warheit und
0 gerechtigkeit ist in deinem mundt", k und er gab den zweinjunckfra&en ir erb 1 wider.
Der herr starb als ein frumer, m cristenlicher fürst 2 undlies einen sun, was genant Kristof.
o- a sie II W. b also wolt der fürst — auch urtail sprechen
/ e '*ft II W. — Das Folgende bis xu d>m neuen Salz in Zeile 9 ist in Wverstümmelt. » gehen II, gächen W. d verletzt am II W statt
geletzt in J. e a j n grobe red und unbillich gethon II W. f wannWo H w. e durch die urteil fehlt H >' in die huorheuser H W.
a (] un d sprach fehlt II W. k die gotlich gerechtigkait ist in deinem" mund und die warhait H W. ' erbguet II W. '" frumer fehlt H W.
1 Wohl Johann Zenger, der öfter unter der Umgehung des HerzogsBenannt wird; so z. B. bei Andreas S. 483.
2 Johann starb im Benediktincrkloster Kastei am 13. März 1443.