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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
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den niargkgrafen von Baden 1 mit heres kraft, das er rnust etlichstet und geschlosser zu lehen eraphalien von der Pfaltz. a2 * derLudbig lies drei sön, das ist Ludbig, Friderich und Rupertus.

fßl. 102 a ] Der viert sun, Johanns, was gar ein frummerfürst, er pet all tagzeit, b als ein priester thun soll, er was 5vast jächzornig und was doch gantz frumb. 3 der fürst erbarbvon gott mit seiner andacht gros sig über sein veindt, wanner gewang grosser vechten viere wider die Beheim in derhusserei, das geschach nie keinem dewtzschen fürsten in denkriegen allen, und zu Hilkersivwt wurden der beheimischen 10ketzer erschlagen 18u0 auf einer walstat, das war das gröstvechten under den vieren. C4 der fürst hett die d gewonheit:wann er wider die veindt wolt ziehen," so legt er sich vor andie venigt'' und padt gott umb sig, wann das andeehtig gepethilft mer zu dem streit dann all Waffen. '5

Der fürst sas eins tags zu gericht und bei im vil guterritter 8 und knecht. do kumen für das gericht zwo junckfrafren,die klagten im rechten, 5 wie in ein eribgut von irem vaterwar zugefallen ; h dasselb gut war lehen von hertzog Johannsen.das gut hiet sein genad seinen türlniteren' verüben und ine 20damit irer dinst gelondt. dadurch wären sie von irem väter-lichem erb entsetzt an recht, und hoffen, es soll mit rechterkannt werden, das [Bl. 102''] sie wider an ir väterlich erbgesetzt werden, der fürst kam, vor seinen raten und mannenangedingt im rechten, und antwort, das lehen war im ledig 25worden und zugefallen, nachdem und kein mändlicher erbverbanden war, der das manlehen verdienen möcht; und k daslehenstück hiet er widerumb verlihen und damit gehandelt,als lehensrecht war, *und hofft, es sol mit recht erkanntwerden, das er damit gehandelt hab, als lehensrecht sei.' * 3°

a dieser pfaltzgraf not den margkgrafen von der Pfaltz fehlt TL W.b alle horas LI W. c vieren aus IL W statt vierden in J. d die attsII W ergänzt. e wann er wolt wider die veindt ziehen II W-

f venig H W. e richter IL h haimgefallen IL ' den thurhueternII W. k Nachund" sinnlos in JHwas" (fehlend in W). ' und iohofft lehensreeht sei fehlt R W.

1 Bernhard I.

2 S. hierzu Häusser, l. c. S. 293; Würdinger S. 145 ff.

" S. x,u diesem Fürsten das über ihn zusammengetragene Materialin der Abhandlung Mayers,Die Grabstätte des Pfalzgrafen bei Rhein und * vHerzogs in Bayern Johann von der Oberpfalz" in den Verhdlg. des kist. Ver-von Oberpfalz u. Regensb. Jahrg. 1850. Vgl. Ampeck A S. 311; B S. 88-

1 Schlacht bei Hiltersried am 21. Sept. 1433. Vgl. Andreas8. 482; Arnpeck A S. 312; B. S. 89; die Beil. bei Mayer, l. c. S. 324 ff- , 3. Eiezler, III S. 289; Würdinger, I S. 189. 4

6 Die Anekdote auch bei Arnpeck A 3. 313; B S. 90.