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Des Ritters Hans Ebran von Wildenberg Chronik von den Fürsten aus Bayern
Entstehung
Seite
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hat funden von zigel gepawt, darumb sollt im mit gift ver-geben sein worden, seines alters des 77. jars. 1 | vil lobwirdt im zugeschrieben. Octaviamis ist ein son gewesen desSenator Octavi, geporn von keiser Julius swoster, a aber anderiJ schreiben b von der Atthica, keiser Julius swester tochter. 2es ist auch eben zu vennercken, das die drei keiser — Julius,Octavianus und Tiberius — ir jedweder den negsten nach iman das reich ansteendt [Bl. 17 a ] im zw einem son hatadoptiert oder geaigent und zw einem erben des reichs; undW also wirt Julius Cesar des Octavianus vater geheissen undOctavianus ein sun keiser Julii; so wirt Tiberius auch ein sunOctaviani geheissen aus der adoption und zuaigung.

Es sagen gemeingklich die historischreiber, das dieFrantzosen und ir konig auch irn° Ursprung genommen haben

15 von den Trojanern, das bestät Otto und spricht: do die Otto 139,48fürsten der d Trojaner an ungewissen gesässen woneten, be-lieben ir manig in Scithia e und wurden zum ersten Sicenbri fgenant; und nachmalen under dem keiser Valentinian wurdensie Francken von der fraisamkeit oder Francken von adl genant, s

20 wann Franco nach irer zungen heisset edel, weiter redt Otto

von discm volck: es sprechen ander, das die Francken sein Otto 140,4genont von Franco, einem fursten von Troja, 1 ' der bei Rhein'ist gesessen, und zeigen des zcucknus die stat, so er habgepawen und nach veterlichem namen Troja genent, und den

" a geborn von Julia, kaisers Julii Schwester II W. b oder, als

•inder schreiben II W. c irn statt ir in der Udschr.; in E W fehltdas Pronomen. d der ergänxt; in II W: da die fürsten an nngew.ges. woneten. ■ Scithia aus II W statt Sithia in J. f Sicambri

S W. e wurden sie genant Francken, nach irer zungen haists edel U;'UFrankhen, und nach ir zungen haiset edle W. h Hietu am Rande vonEbrans Hand die Bemerkung: der ain sun gebessen, echter, und ainenickel des kiniges Priamus. (fehlt II W.) ' Rhein aus II W stattHom in J.

o- ' Bei Comestor heisst es: Mortuus est (Caesar) autem anno vite sue

LXXVIl ajiud Acellam, civitatem Campane, gloriatus, se urbem niarmo-Tea/m relinquere, quam. laterieiam invenerat (Aehnlieh RolewinJc). — Da-v °n, dass er deshalb vergiftet worden wäre, ist dort nichts xu finden; esscheint eine Verwechslung vorzuliegen mit Tiberius, von dem Otto und

A ( , Kbnigshofen xu berichten wissen, dass er in Campanien an Gift gestorben

* u «et. _ Vgl. Eike 8. HO.

5 Oktavian war bekanntlich der Sohn des C. Oktavius und derMia, einer Scliweslertochler Caesars.